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Regendusche und Dampfdusche in einem.

Regendusche im eigenen Bad: das ist zu beachten

Einbau einer Regendusche: Das muss man bedenken

Sie wird unter verschiedenen Namen vermarktet: Regendusche, Regenbrause, Regenwalddusche, Regenduschkopf… Bei der Regendusche handelt es sich um eine besonders grossflächige Überkopfbrause, bei der das Wasser aus vielen kleinen Öffnungen kommt und den ganzen Körper umhüllt, so dass man das Gefühl hat, buchstäblich im Regen zu stehen – ein einmaliges Wellness-Erlebnis mit einer entspannenden Wirkung auf Körper und Geist. Nicht wenige entdecken die Vorzüge der Regendusche im Urlaub auf dem Hotelzimmer und möchten so etwas dann gerne auch bei sich zuhause haben. Bevor man sich jedoch für eine Regendusche im eigenen Badezimmer entscheidet, sollte man ein paar Fragen im Voraus klären. Dies sind die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten.

Diese Regendusche erzeugt die Illusion, dass es von der Decke regnet.

Besonders luxuriöses Regenduschen-Modell der Firma Dornbracht, einer der führenden Anbieter von hochwertigen Designarmaturen und Accessoires für Bad und Spa.

Die Art der Regendusche: Deckeneinbau oder Duschsystem

Das wichtigste zuerst: Unter den unzähligen Modellen und Varianten, die auf dem Markt erhältlich sind, kann man grundsätzlich zwei Arten der Regendusche unterscheiden, je nachdem, wie sie installiert wird: die Deckenbrause unterputz oder das Duschsystem an der Wand.

Deckenbrause unterputz

Die Kopfbrause wird an der Decke montiert und unter Putz verlegt, so dass die Illusion, dass es tatsächlich im Badezimmer von der Decke regnet, perfekt ist. Diese Brause ist um einiges grösser als beim Duschsystem (bis zu 60×60 cm Durchmesser) und sieht besonders schick aus. Was den Komfort und die Ästhetik betrifft, ist die Regendusche in der Decke also eindeutig im Vorteil. Der Nachteil liegt vor allem in der aufwändigeren Installation. Für die Wasserleitung unter Putz bis zur Decke muss die Wand aufgemeisselt werden. Da dieser Bereich des Badezimmers meist geplättelt ist, ist es von Vorteil, wenn man Ersatz-Plättli aufbewahrt hat. Wenn nicht, muss gegebenenfalls die gesamte Wand neu geplättelt werden, was natürlich mit Aufwand und Kosten verbunden ist. Ein weiterer Faktor ist das nicht geringe Gewicht der Deckenbrause, für das nicht jede Decke geeignet ist. Deshalb ist der beste Moment für die Installation einer Decken-Regendusche, wenn sowieso das ganze Badezimmer saniert wird bzw. beim Neubau.

Regendusche mit Deckenbrause an der Wand unter Putz verlegt.

Bei dieser Installation wurde der Duschkopf unter Putz verlegt, jedoch an der Wand befestigt – eine weitere Option.

Duschsystem mit Regendusche

Das Duschsystem mit Armatur und Regenbrause wird wie herkömmliche Duschsysteme an der Wand montiert, so dass die vorhandenen Wasserleitungen verwendet werden können und kein grosser Aufwand für die Installation nötig ist. Bei dieser Art der Regendusche ist die Duschbrause generell um einiges kleiner als bei der Deckeninstallation. Der Umhüllungseffekt dieser Dusch-Regenbrause ist daher etwas geringer. Wenn man aber nur eine Regendusche nachrüsten und nicht das ganze Bad sanieren möchte,  ist ein Duschsystem mit Regenbrause eventuell die bessere Option. Um den geringeren Durchmesser auszugleichen, kann man auch ein Duschsystem mit schwenkbarer Kopfbrause wählen, um den Strahl in die optimale Richtung zu lenken.

Regenwalddusche mit Duschsystem an der Wand.

Regenduschkopf mit Duschsystem.

Wasserverbrauch der Regenwalddusche

Generell ist der Wasserverbrauch einer Regendusche natürlich etwas höher als der einer herkömmlichen Duschbrause, da die Wassermenge einen grösseren Bereich abdecken muss. Es gibt allerdings Modelle, bei denen dem Duschstrahl Luft beigemischt wird. Hierdurch wird der Wasserverbrauch verringert, ohne dass man das Gefühl hätte, es käme weniger Wasser aus der Dusche. Das einzige, was man merkt, ist, dass der Duschstrahl sich etwas weicher anfühlt, was aber meistens als sehr angenehm empfunden wird. Wenn Ihnen die Nachhaltigkeit im Bad am Herzen liegt, sollten Sie sich also nach dem Wasserverbrauch erkundigen, bevor Sie eine Regendusche kaufen.

Der Abfluss für die Regendusche

Je nachdem, wie gross die tatsächliche Wassermenge ist, die aus Ihrer Regendusche fällt (siehe oben), müssen Sie darauf achten, dass der Abfluss in ihrem Badezimmer leistungsstark genug ist, damit das Wasser auch rechtzeitig wieder abfliessen kann. Hierfür kann man im Voraus einen Test mit einer entsprechenden Menge Wasser machen oder aber sich besser noch an den Fachmann wenden, der die geeigneten Abflüsse für die verschiedenen Regenwaldduschen kennt.

Regendusche mit Duschsystem und Wandhalterung.

Eine Regendusche mit Wandhalterung kann auch sehr elegant aussehen. Foto: Dornbracht

Wasserdruck für den Regenduschkopf

Der Wasserdruck einer Dusche mit Regenbrause ist generell etwas geringer als der einer herkömmlichen Dusche, da die Wassermenge über mehr Öffnungen verteilt werden muss. Darum sollten Sie vor der Installation einer Regendusche sicherstellen, dass der Wasserdruck in den Leitungen Ihres Hauses generell gross genug ist, um ein angenehmes Duscherlebnis zu gewährleisten (etwa 3 bar sollten genug sein). Sonst kann es passieren, dass man statt einem tropischen Regenfall nur einen traurigen Nieselregen bekommt.

Die Wärmeversorgung der Regendusche

Es muss natürlich auch gewährleistet sein, dass das Wasser der Regendusche angemessen erhitzt werden kann. Bei einem zentralen Heizungssystem ist das kein Problem. Wird das Duschwasser in Ihrem Haus jedoch mit einem Durchlauferhitzer erwärmt, kann das eventuell nicht genug sein, insbesondere bei einer grösseren Regendusche. Wenn man sich für ein kleineres Modell entscheidet, kann ein Durchlauferhitzer je nach Leistung aber ausreichen. Am besten erkundigt man sich beim Fachmann, welche Regendusche für Durchlauferhitzer geeignet ist.

Luxuriöse Regenwalddusche mit Deckenmontage.

Dieses luxuriöse Modell erzeugt die Illusion, dass es tatsächlich von der Decke regnet. Foto: Dornbracht

Die Geräuschentwicklung der Regendusche

Regenduschen können generell etwas lauter sein als herkömmliche Duschen. Dieser Punkt muss im Hinblick auf Mitbewohner und Nachbarn bedacht werden. Da normalerweise keine Dezibel-Angaben für diese Art von Produkt gemacht werden, achtet man am besten beim Testen der Regen-Duschbrause auch auf den Lärmpegel. Das ist nämlich etwas, was häufig vergessen wird.

Die Extras der Regendusche: der Wellness-Tempel zuhause

Wenn schon Regenwalddusche, dann auch richtig, denken sich viele. Eine Regendusche ist etwas für echte Genussduscher, für die das Badezimmer nicht nur ein Ort ist, um sauber zu werden, sondern ein Ort der Entspannung, der im Idealfall einem Besuch im Wellness-Center nahe kommt. Wenn auch Sie ein solcher Genussduscher sind, sollten Sie sich vor dem Kauf der Regendusche informieren, welche Extras das entspannende Duscherlebnis noch bereichern können. Dazu gehören:

  • Ein verstellbarer Duschstrahl mit verschiedenen Strahlarten oder Strahlbildern, um das Duscherlebnis an die Tageslaune anpassen zu können.
  • Regendusche mit LED-Licht, das das Wasser in verschiedene Farben taucht.
  • Regendusche mit Massage: Seiten- und Fussdüsen mit zusätzlichem Massageeffekt.

 

Massagedusche mit Seitendüsen.

Zusätzliche Massagedüsen sorgen für ein Extra an Entspannung.

 

Sind auch Sie auf den Geschmack gekommen und möchten im Regen duschen? Dann wenden Sie sich für weitere Informationen an unser Team, das Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihres Traumbades zur Seite steht.