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Die schönsten Wasserfälle und Naturpools der Welt

Ein Bad in der Natur: die schönsten Wasserfälle und Naturpools der Welt

Gerade im Winter freuen wir uns auf eine heisse Dusche oder ein warmes Schaumbad – Besitzer  einer Dampfdusche auch auf ein gesundes Schwitzbad. Aber der Winter ist ebenfalls eine tolle Zeit, um schon mal vom nächsten Urlaub zu träumen, am besten an einem exotischen Ort, an dem man mitten in der Natur baden und alle Sorgen um sich herum vergessen kann. Solche Orte gibt es, obwohl sie manchmal so unwirklich schön sind, dass man an ihrer Realität zweifelt. Ein Bad unterm Wasserfall umgeben von einer herrlichen Natur ist, was am ehesten Ihrer Vorstellung vom Paradies entspricht? Dann haben wir für Sie die schönsten Wasserfälle und Naturpools der Welt zusammengestellt, die an den kalten Wintertagen zum Träumen (und vielleicht zum Urlaub buchen) einladen.

Thermalwasser des Vulkan Arenal, Costa Rica

Die Thermalbäder von Tabacón in Costa Rica gehören zu den schönsten der Welt.

Das kleine mittelamerikanische Land Costa Rica ist ein Paradies für Naturfreunde und Abenteurer. Seine üppige, unwirklich schöne Natur zieht Reisende aus aller Welt in ihren Bann. Das Land ist aber auch für seine beeindruckenden Thermalquellen berühmt, die an den Hängen der grossen aktiven Vulkane wie dem Rincón de la Vieja oder dem Miravalles liegen. Zu den berühmtesten gehören die Thermalquellen um den majestätischen Vulkan Arenal, von denen einige frei zugänglich sind, der schönste Teil jedoch – die Quellen von Tabacón – zu einem Spa Resort gehören, das um sie herum gebaut wurde. Man braucht aber nicht in dem Resort zu logieren, um die Quellen zu besuchen, sondern kann einfach eine Eintrittskarte kaufen.

Kuang Si Wasserfall, Laos

Die schönsten Wasserfälle der Welt: der Kuang Si in Laos gehört mit Sicherheit dazu.

Laos ist als Reiseziel nicht so bekannt wie der Nachbar Thailand. Zu Unrecht, denn das ostasiatische Land hat viele Sehenswürdigkeiten und eine herrlichen Natur zu bieten, wie den Kuang Si Wasserfall, der nur fünfundvierzig Minuten von der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Luang Prabang entfernt liegt und daher ein beliebtes Ausflugsziel sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ist. Ein Bad in einem der vielen kleinen Becken, die der Wasserfall bildet, und die von einer üppigen Vegetation umgeben sind, ist ein einmaliges Erlebnis.

Pamukkale, Türkei

Die schönsten Naturpools der Welt: Pamukkale in der Türkei ist unter den Top Ten.

Diese weltweit einmaligen Thermalbäder waren bereits in der Antike bekannt und beliebt. Von weitem sehen sie aus wie ein Schloss aus Watte, und tatsächlich bedeutet das Wort „Pamukkale“ auf Türkisch Baumwollburg oder Watteburg. Die weissen Becken haben sich im Laufe der Jahrtausende aus Kalkablagerungen gebildet und enthalten wertvolles mineralstoffreiches Thermalwasser, das zu einem der ungewöhnlichsten Bäder einlädt, die man in seinem Leben nehmen kann.

Cenoten: die unterirdischen Seen von Yucatán, Mexiko

Die vielleicht schönsten Naturpools der Welt: dei Cenoten von Mexiko.

Unter den vielen beeindruckenden Cenoten von Mexiko das schönste auszuwählen, fällt wirklich nicht leicht. Cenoten sind Kalksteinlöcher, die durch den (teilweisen) Einsturz der Decke einer Höhle über einem unterirdischen Fluss oder See entstanden sind. Sie wurden von den Mayas als heilige Orte verehrt, da man glaubte, sie seien der Übergang zur Unterwelt. Die gesamte Halbinsel von Yucatán ist mit unterirdischen Seen und Flüssen durchlöchert, von denen viele noch gar nicht erforscht sind. Dementsprechend gross ist die Auswahl an Cenoten, von denen sich viele – wie etwa das berühmte Cenote Ik-Kil – in der Nähe beliebter Touristenorte befinden.

Hveravellir, Island

Ein heisser naturpool in Island: Hveravellir.

Die meisten Island-Urlauber besuchen eine oder mehrere der zahlreichen Thermalquellen der Vulkaninsel. Viele davon, wie die berühmte Blaue Lagune, sind von Menschenhand geschaffen und kosten eintritt. Auf einer Insel mit einer derart hohen geothermischen Aktivität findet man aber selbstverständlich auch ganz natürliche heisse Bäder mitten in der Natur, für die man meist eine kleine oder auch grössere Wanderung zurücklegen muss. Eines davon ist Hveravellir im isländischen Hochland, wo man bei einer angenehm warmen Wassertemperatur zu jeder Jahreszeit ein Bad nehmen kann.

Thermalquellen von Saturnia, Toskana, Italien

Die Thermalquellen von Saturnia in der Toskana führen warmes Wasser zu jeder Jahreszeit.

Auch die Toskana ist eine Region mit einer hohen Konzentration an Thermalquellen. Zu den berühmtesten davon gehören die Thermalquellen von Saturnia, nicht nur wegen ihres wohltuenden schwefelhaltigen Wassers, sondern vor allem auch aufgrund des pittoresken Panoramas, dass ihre einmalige Lage zu bieten hat, sowie die faszinierende himmelblaue Farbe, die durch die mineralische Zusammensetzung zu Stande kommt. Es handelt sich um heisse Quellen (um die 37 °C), so dass man hier auch im Winter ein Bad nehmen kann, was zu empfehlen ist, wenn man allzu grossen Menschenandrang vermeiden möchte. Der Zugang zu den Quellen ist gratis.

Skradinski Buk Wasserfall, Nationalpark Krka, Kroatien

Die schönsten Wasserfälle der Welt: der Skradinski Buk im Krka Nationalpark, Kroatien

Dieser eindrucksvolle Wasserfall im kroatischen Nationalpark Krka besteht eigentlich aus vielen einzelnen Wasserfällen, die herrliche kleine blaue Seen bilden. Wenn man den Nationalpark im Sommer besucht, ist ein Bad hier einfach ein Muss. Der Zugang zum Nationalpark ist beschränkt und kostet Eintritt. Dieser lohnt sich aber auf alle Fälle, denn Naturliebhaber treffen hier auf ein wahres Paradies.

Caldeira Velha, Azoren, Portugal

Ein besonders schöner Wasserfall mit Thermalbad: Caldeira Velha auf den Azoren.

Die üppige Vegetation, die diese sagenhaften natürlichen Thermalquellen auf der Azoreninsel São Miguel umgibt, erinnern ohne Übertreibung an den Amazonas. Auch sie befinden sich am Hang eines Vulkans – des Água de Pau – und haben unterschiedliche Temperaturen. Einige sind sogar so heiss, dass man nicht darin baden kann, andere wiederum haben eine angenehme Temperatur von um die 40 °C. Ein warmes Bad in dieser unvergleichlichen natürlichen Umgebung ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht wieder vergisst.

To Sua Ocean Trench, Lotofaga, Samoa

Vielleicht der schönste Naturpool der Südsee: To Sua Ocean Trench in Samoa.

Dieser spektakuläre Naturpool befindet sich nahe der Küste der samoanischen Insel Upolu und ist mit Meerwasser gefüllt, das durch einen Lavatunnel ins Landesinnere vordringt und hier über die Jahrtausende ein riesiges Loch hat entstehen lassen, das heute zu einem einmaligen Bad einlädt. Wie man auf dem Bild erkennen kann, muss man für den Einstieg ein bisschen schwindelfrei sein. Dieser lohnt sich jedoch auf alle Fälle!

Devil’s Pool, Viktoriafälle, Sambia

Der Devil's Pool an den Viktoriafällen: nur etwas für Abenteurer!

Zum Abschluss noch ein Bad, das alles anderes als entspannend ist, im Gegenteil! Ein Bad im Devil’s Pool auf der sambischen Seite der Viktoriafälle treibt den Adrenalinspiegel in die Höhe und ist nur etwas für echte Abenteurer. Es ist auch nicht ganz ungefährlich, denn obwohl der Zugang nur mit einem Guide und zur Trockenzeit möglich ist, hat es hier schon Unfälle gegeben. Der kleine Naturpol befindet sich direkt am Abgrund des gigantischen Wasserfalls, so dass man von seinem steinernen Rand aus über hundert Meter in die Tiefe blickt. Würden Sie sich trauen?

 

 

Bildnachweise:

Titelfoto:

Bild von David Mark auf Pixabay

Costa Rica:

Bild von Jim Pattersom auf Pixabay

Laos:

Bild von DEZALB auf Pixabay

Türkei:

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Mexiko:

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Island:

Bild von Herm auf Pixabay

Italien:

Bild von nirolfix auf Pixabay

Kroatien:

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Azoren:

Bild von alexanderfriedrichmsc auf Pixabay

Samoa:

NeilsPhotography at Flickr: https://www.flickr.com/photos/21976354@N07/2349729554

Sambia:

Bild von Simon Matzinger auf Pixabay