Bodenebene Dusche: worauf kommt es an? | TEUSCHER

Blog

TEUSCHER / Articles  / Bodenebene Dusche: worauf kommt es an?

Bodenebene Dusche: worauf kommt es an?

Die richtige Umsetzung einer ebenerdigen Dusche

Die bodenebene Dusche ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, und das liegt nicht nur daran, dass sie zur Barrierefreiheit im Badezimmer beiträgt. Vielen geht es eher ums rein Ästhetische, denn eine ebenerdige Dusche ist stilvoll und erweitert optisch den Raum. So erwägen denn auch immer mehr Bauherren diese Möglichkeit, fragen sich jedoch, wie dies umzusetzen ist  und welche Punkte beachtet werden müssen. Eine gewisse Unsicherheit lösen manchmal Erfahrungsberichte von Bekannten aus, die sich über die Undichtheit ihrer Dusche beklagen; dieses Problem kann jedoch nicht auftreten, wenn die Dusche bereits im Vorfeld richtig geplant wurde.

Bodenebene Glasdusche

Ebenerdige Dusche mit durchgefliesstem Fussboden

Die bodenebene Dusche – Eine Frage der Physik

Tatsache ist, dass eine bodenebene Dusche bei richtiger Planung  und Umsetzung genauso dicht ist wie ein konventionelles System. Da Wasser immer den geringsten Widerstand sucht, muss es dahin geleitet werden, wo es hin soll. Hierfür sind zwei Dinge entscheidend: zum einen die Gefällausbildung, zum anderen die Übergänge von Wand zu Boden und von Trocken- zu Nassbereich.

  • Das Gefälle

Wichtig ist eine Gefällausbildung von mehr als 1,5 %. Bei kleineren Duschsituationen sollte sie eher grösser ausfallen. Die bei rahmenlosen Glasduschen vorgegebene Absatzhöhe von mindestens 12 mm im Türbereich (bzw. beim am weitesten vom Ablauf entferntem Punkt), zu der die Einbauhöhe der Unterkonstruktion, die Plattenstärke und der Siphon gerechnet werden müssen, ergibt zwangsläufig die notwendige Höhe für die Ausführung.

  • Die Übergänge

Vielfach wird der Fehler gemacht, dass sogenannte U-Profile sowohl im Boden- als auch im Wandbereich eingesetzt werden; generell ist jedoch jedes Profil ein anschluss-, abdichtungs- und hygienetechnischer Schwachpunkt. Das Augenmerk sollte besser auf einer lückenlosen, homogenen Abdichtung im Nassbereich liegen. Rahmenlose Glasduschen bieten hierbei den Vorteil, dass sie AUF die Plattenbeläge montiert werden, wodurch die Abdichtung nicht unterbrochen wird.

Ebenerdige Dusche mit schwarzem Hintergrund.

Bodenebene Dusche mit deutlicher optischer Abtrennung.

Jede Duschsituation ist anders

Vor Einbau der Dusche muss vom Fachmann genauestens überprüft und ausgerechnet werden, welches Gefälle das richtige ist, denn im Grunde ist jede Duschsituation anders und erfordert deshalb auch andere Lösungen. Je kleiner beispielsweise eine Dusche, desto mehr muss auf die Dichtheit geachtet werden, da sich die Wassermasse auf kleinerem Raum stärker konzentriert und die Duschabtrennungen somit höher benetzt werden. Auch auf die Art, die Qualität und den Einsatz der Dichtungen kommt es an. Der Duschenbau-Profi wird für jede Situation eine geeignete Lösung finden.

Planung ist die halbe Miete

Wichtig ist, dass bei einer rahmenlosen Glasdusche der Duschenbauer bereits bei der Planung  mit einbezogen wird, damit die Anschluss-Details sowie der Übergang im Türbereich optimal umgesetzt  und angepasst werden können. Die Platzierung und die Auswahl der richtigen Bauelemente werden einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Dichtheit der Dusche haben. Für den Einbau einer bodenebenen Dusche ist das fachmännische Know-how also besonders wichtig.

Ist die Dusche gut geplant, ist sie später auch dicht!

Im Nachhinein ist eine Undichtheit leider nur schwer zu korrigieren, obwohl man es mit verschiedenen Massnahmen wie etwa einem Einsatz  von Bodenprofilen versuchen kann.

Bei Teuscher beraten wir Sie gerne  in Fragen der Planung bodenebener Duschen und  erarbeiten mit Ihnen Ihre  Traumdusche.