Dampfbad zuhause: die wohltuende Wirkung einer Dampfdusche | TEUSCHER

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Ein Dampfbad zuhause ist eine Wohltat für Körper und Geist.

Dampfbad zuhause: die wohltuende Wirkung einer Dampfdusche

Gesundheitsvorteile von Dampfduschen: das Dampfbad zuhause

Auch Sie haben im türkischen Hamam gesessen und gedacht: das könnte ich jeden Tag haben? Sie nehmen sich aber trotzdem meist nicht die Zeit dazu, weil es mit den guten Vorsätzen nun einmal so eine Sache ist? Das ist schade, denn ein Dampfbad ist nicht nur ein purer Genuss, sondern auch eine Wohltat für Körper und Geist, die eine überaus positive Wirkung auf unsere Gesundheit hat. Wer keine Zeit oder Lust hat, regelmässig ins Spa oder gar ins traditionelle türkische Bad zu gehen, braucht trotzdem nicht aufs gesundheitsfördernde Schwitzen zu verzichten, sondern kann sich ein Dampfbad zuhause in Form einer Dampfdusche installieren lassen.

Was ist ein Dampfbad und woher kommt es?

Dampfbäder gibt es in verschiedenen Varianten bereits seit Jahrtausenden. Als Pendant zur finnischen Sauna, die die Skandinavier schon seit Urzeiten kennen, sind bei uns vor allem Varianten des arabischen Hamam beliebt, das seinerseits eine Weiterentwicklung des griechisch-römischen Bades ist und dessen Ursprünge somit weit in die Vergangenheit  zurückreichen. Die Römer erfanden ein System mit Fussboden- und Wandheizungen, um Raumtemperaturen von bis zu 60º C zu erreichen und Wasserdampf zu erzeugen. Die Araber entwickelten diese Art der Konstruktion weiter und machten sie zum festen Bestandteil ihrer Badekultur. Heutzutage bieten Spas und Thermen in westlichen Ländern Varianten dieser Art des Bades unter verschiedenen Namen an: „Hamam“, „Türkisches Dampfbad“, „Türkische Sauna“, „Dampfsauna“ etc. Manchmal wird es auch einfach nur als „Dampfbad“ bezeichnet.

Öffentliches römisches Bad: die meisten Römer hatten kein Dampfbad zuhause.

Römisches Bad.

 

Dampfbad oder Sauna: wo ist der Unterschied?

Viele Menschen ziehen das Dampfbad der Sauna vor, weil es weniger “aggressiv” oder anstrengend ist. Die Temperatur im Dampfbad ist um einiges niedriger (50º C im Vergleich zu den etwa 80º bis 90º C der Sauna), die Luftfeuchtigkeit dafür aber erheblich höher, sie liegt nämlich bei 100 %. Die Wirkung von beiden Bädern ist jedoch sehr ähnlich. Einer der grossen Vorteile des Dampfbades ist, dass es im Gegensatz zur Heimsauna einfach in einer Duschkabine unterzubringen und damit sehr viel leichter zu installieren ist. Ein Dampfbad zuhause ist also nicht mit einem aufwändigen Umbau verbunden.

Die Dampfdusche: Für ein Dampfbad zuhause braucht man nicht besonders viel Platz.

Dampfdusche für ein bequemes Dampfbad zuhause.

 

Gesundes Schwitzen im Dampfbad: Wirkung auf den Körper

Dass ein Dampfbad gesund ist, steht ausser Frage. Aber wie genau wirken die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit auf unseren Organismus?

  • Stärkung des Immunsystems: Die Köpertemperatur erhöht sich, wodurch eine Art künstliches „Fieber“ erzeugt wird und eventuell im Körper vorhandene Krankheitserreger abgetötet werden. Die Anzahl der weissen Blutkörperchen steigt.
  • Durchblutung: Durch die erhöhte Körpertemperatur erweitern sich auch die Gefässe, der Blutfluss nimmt zu, der Blutdruck sinkt. Nach dem Bad sorgt die Abkühlung dafür, dass die Gefässe sich schlagartig wieder zusammenziehen und der Blutdruck steigt. Diese „Gefässgymnastik“ wirkt äusserst durchblutungsfördernd.
  • Hautpflege: Die Poren öffnen sich und werden gereinigt und entschlackt. Es gibt kaum etwas Besseres als ein Dampfbad für reine Haut.
  • Atemwege: Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird der Schleimfluss angeregt. Dies hat einen positiven Effekt auf die Atemwege, insbesondere bei leichten Erkältungen, bei denen ein Dampfbad zuhause ein echter Segen ist.
  • Muskelverspannungen: hier kommen zwei Faktoren zusammen: zum einen die Wärme, die immer gut gegen Muskelschmerzen wirkt und zum anderen die erhöhte Durchblutung des ganzen Körpers und damit auch der Muskeln. Da gleichzeitig der Herzschlag steigt, ist ein Dampfbad mit einem kleinen, moderaten Training vergleichbar.
  • Allgemeines Wohlbefinden: Die Abkühlung nach dem Bad versetzt den Köper sozusagen in „Alarmbereitschaft“ und führt zu einem Ausstoss von Adrenalin und anderen Hormonen, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

 

Richtig dampfbaden: wie oft und wie lange?

Um die maximale Wirkung zu erzielen, muss man das Dampfbad richtig anwenden. Einige der gesundheitsfördernden Wirkungen treten bereits bei einem einmaligen Dampfbad ein. Leidet man etwa unter einer leichten Erkältung, hat der Dampf eine sofortige, erleichternde Wirkung auf die Schleimhäute, insbesondere, wenn ätherische Öle wie Eukalyptus oder Thymian hinzugefügt werden. Andere Effekte, wie eine dauerhafte Stärkung des Immunsystems, treten jedoch erst bei einer regelmässigen Anwendung auf, die ausserdem nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer fortgesetzt werden sollte. Da ist ein Dampfbad zuhause genau das Richtige, denn nicht jeder hat Zeit, ständig ins Spa zu gehen. Die Dauer einer Sitzung ist ähnlich wie in der Sauna, obwohl die meisten Menschen es im Dampfbad etwas länger aushalten – um die 15-20 Minuten. Wenn man sich schlecht fühlt, sollte man das Bad vorher verlassen. Nach dem Dampfbad nimmt man eine kalte Dusche. Im Idealfall wiederholt man das ganze zwei bis dreimal.

Dampfdusche zuhause: das Dampfaggregat passt in eine Sitzbank.

Damfdusche zuhause: Sitzbank mit integriertem Dampfaggregat.

Kann auch ich ein Dampfbad zuhause installieren?

Wie gesagt kann ein Dampfbad zuhause in Form einer Dampfduschkabine eingebaut und gleichzeitig als Dusche verwendet werden. Das geht selbst in kleineren Badezimmern, denn das Dampfaggregat einer Teuscher-Dampfdusche ist so klein, dass es selbst in eine Duschbank passt. Auch die Masse der Dusche können individuell angepasst werden. Je nach Wunsch kann eine solche Wellnessdusche ebenfalls mit Licht- und Soundeffekten sowie mit Aromatherapie ausgestattet werden. So kann man jeden Tag aufs Neue Wellness zuhause erleben.